RÜCKBLICK CIRCUIT DE CHENEVIERES - AUGUST 2014
Der Rückblick für diese Veranstaltung wurde von unserem Teilnehmer Ingo Schmitt geschrieben.Wir bedanken uns an dieser Stelle für diesen umfangreichen und sehr lesenswerten Bericht. Günter Narbe & Team ____________________________ Chenevieres 2014 ein turbulentes Wochenende der besonderen Art  Es gibt Veranstaltungen die laufen 100% nach Plan und man sagt am  Ende, „Na ja es war gut gemacht“ und erinnert sich 5 Wochen später  nicht mehr wirklich daran. Ganz anders werden wir, Daggi, meine Tochter  Nina – böse Zungen nennen sie seither „die Ölprinzessin“- und Ich, die  letzten beiden Tage in Erinnerung behalten. CHENEVIERES, eine  Rennstrecke und ein Event zu dem man schon mit einem Grummeln im  Bauch anreist weil man weiss, dass dieser doch sehr anspruchsvolle  Kurs einem wieder einmal alles abverlangen wird.  Mit genau diesem Gefühl und der Vorfreude, das gesamte S.T.E.I.L.  Team und dessen Freunde wiederzusehen, haben wir uns am  Donnerstag nach Chenevieres aufgemacht. Der Wetterbericht versprach,  dass wahrscheinlich viele Runden ohne spaßbremsendes Nass gefahren  und einige O-Ringe hingerichtet werden können.  Wie erwähnt lief bei dieser Veranstaltung nicht alles so nach Plan wie wir  es eigentlich von Günter Narbe und seinem Team gewohnt sind. Es fing  wohl schon im Vorfeld damit an, dass es eine Unmenge von  Abmeldungen gegeben hatte. Umso erfreulicher war es, dass wohl  genügend Nachmeldungen eingelaufen sind um alle Plätze zu belegen.  Das wir viele bekannte Gesichter aus Alès und Bresse wiedergesehen  haben, bestätigt meine persönliche Meinung. „Einmal S.T.E.I.L. immer  S.T.E.I.L.“ Am Freitag nahm das Schicksal seinen Lauf. Pünktlich gingen die grünen  Piloten (schnellste Gruppe) um 09:00 Uhr auf den Kurs. In den ersten  Runden war ich doch positiv überrascht, dass die Jungs und Mädels sich  allesamt an die mahnenden Worte von Günter in der Fahrerbesprechung  gehalten haben und es zum eingewöhnen erst mal gemütlich angingen.  Nach einem doch weitgehend ungebremsten Spass in grün und gelb  gingen dann die Instruktoren mit der roten Gruppe ans Werk. Dort wurde  die sorgfältige Planung von Günter Narbe und Team auf die Probe  gestellt. Meiner Tochter Nina war der ohnehin schon etwas hakelige Kurs  von Chenevieres anscheinend immer noch etwas zu breit und zu schnell.  Kurzer Hand bescherte uns somit, ein etwas dämlich verlegter  Ölschlauch an der Suzuki ein paar zusätzliche Handicaps. Nina testete  ein paar Kurven lang den Druck ihrer Ölpumpe und verlies dann brav die  Strecke um mich zu fragen weshalb heute denn der Hinterradreifen so  wenig Gripp hätte. (Zitat: „Papa da rutscht was?“) In der Zwischenzeit  hatte Ihr Instruktor, welcher leider nicht über Flaggensignale gewarnt  wurde, zu unserem Bedauern geprüft, wie es sich auf dem 10 W40  abfliegen lässt.  Nach einer Sperrzeit von ca. zwei kompletten Turns wurde der Kurs  wieder geöffnet. Diesmal mit so vielen bunten Hütchen auf der Strecke,  dass nun wirklich jeder Vorteil einer PS starken 1000er vernichtet war.  Chancengleichheit und Chaos hergestellt, Zeitplan vernichtet, Ziel  erreicht dachte ich und versuchte mich in der hintersten Ecke im  Fahrerlager zu verkriechen.  Hier zeigte Günter einmal mehr seine Erfahrung und klärte kurzer Hand  mit dem Streckenpersonal ein paar Überstunden ab, um die verlorenen  Turns am Abend anzuhängen, damit die Teilnehmer keinen Schaden von  diesem Vorfall haben sollten. Nina und ich machten uns unterdessen auf  den Weg einen neuen Ölschlauch zu besorgen.  Eine von der Streckenleitung empfohlene Motorrad Fachwerkstatt im 14  km entfernten Baccarat konnte uns hier auch schnell weiterhelfen. 10  Minuten dauerte die Reparatur und Nina und ich freuten uns, dass wir  nach der Mittagspause wieder mit einem funktionierenden Bike am Start  sein würden. Nach intensivem Reinigen der 400er und dem Einbau des  reparierten Schlauches füllten wir 2,2 Liter überteuertes Motorenöl und  machten einen Trockentest. Bei diesem konnten wir einen  ordnungsgemäßen Betrieb feststellen und bauten alle Verkleidungsteile  wieder an. Der nächste Turn in der roten Gruppe verlief auch problemlos  und alle Gemüter hatten sich beruhigt. Die sonstigen Ausfälle aufgrund  der ein oder anderen Selbstüberschätzung hielten sich in Grenzen, das  Wetter war toll und alle hatten wieder Spass.  In der Nachspielzeit nach 17 Uhr, sozusagen der Zusatzturn für die rote  Gruppe durfte ich dann persönlich in der Eventzentrale antreten. Der  bestürzte und durchaus auch verärgerter Blick vom Boss lies mich  schlimmstes befürchten. Nina hatte tatsächlich den einzigen  Streckenabschnitt ohne Hütchen mit einer 50 Meter langen schwarzen  Ölspur versehen Eine Seite des Schlauchs ist von der (von der Wertstatt)  eingesetzten Metallhülse gerutscht womit sich das schöne neue Öl  erneut auf der Strecke verteilte. Nun waren die Gemüter verständlicher  Weise erhitzt und der ein oder andere Pilot lies kurzzeitig seinen  Gefühlen freien Lauf.  Die Strecke wurde gesperrt und der Tag war zum Fahren gelaufen. Nicht  aber, dass wie man vermuten könnte nun eine durchgehend gedrückte  Stimmung herrschte, Nein, die Teilnehmer räumten die Fahrzeuge  beiseite, gingen kurz duschen und trafen sich zum netten get together in  der Fahrerhalle. Es gab für alle Original Elsässer Flammkuchen die von  Christoph Waltz gesponsort und zubereitet wurden. Nina besorgte ein  paar Flaschen Bier für die verlorenen Turns und während das  Streckenpersonal mit schwerem Gerät die Strecke polierte liefen in der  Halle noch bis spät in den Abend interessante Benzingespräche (wohl  mehr Ölgespräche, aber lassen wir das jetzt).  Am Samstagmorgen ging es dann mit leichten Kopfschmerzen wieder auf  die Strecke. Das Ölkännchen, wie manche die 400er scherzhaft nannten,  haben wir natürlich stehen lassen und Nina ist mit der 600er von Daggi  gefahren. Günter willigte sofort ein, dass ich neben meinen eigenen  Turns in Grün, ein wenig Privatinstruktor für Daggi in Gelb spielen durfte,  damit Nina mit der 6er weiter in Rot fahren konnte. Hierzu von uns allen  dreien nochmal vielen Dank an den Veranstalter. Mein ganz besonderer  Dank gilt auch den vielen lieben Mitstreitern, die anstelle mit meiner  Tochter zu meckern, ihr alle Mut zusprachen, dass sie persönlich nichts  dafür könne und dass sie sich darüber nun keinen grossen Vorwürfe  machen soll. Auch die Ermutigungen sich nun sofort wieder auf ihr  Motorrad zu setzen um den Kopf wieder frei zu bekommen war eine  super Sache von Euch.  Ihr seht, die ganze Veranstaltung lief sicher alles andere als „nach Plan“.  Und dennoch war es ein richtig tolles Event. Selten habe ich bei  „eigentlich ja fremden Leuten“ so viel Freundschaft und Loyalität verspürt  was ganz sicher auch nicht zuletzt auf die tolle Kundenpflege und immer  sehr familiäre Atmosphäre bei den S.T.E.I.L. Events zurückzuführen ist.  Ich freue mich schon besonders darauf, im Oktober in Le Luc, sicher  wieder einige alte und neue Freunde wiederzusehen und hoffe auf  zahlreiches Erscheinen.  Noch einen Satz in eigener Sache möchte ich an dieser Stelle aber  unbedingt loswerden. Wie ich mit Verwunderung bei der  Fahrerbesprechung mitbekommen habe, musste wohl extra wegen mir  der Reifendienst nach Chenevieres kommen. Obwohl Günter Narbe es  bei jedem Event erwähnt gab es wohl ausser mir niemanden, der dort  unten seine Reifen wechseln wollte. Ich möchte die Bitte von Günter hier  nochmals untermauern. Ich finde es immer super bescheiden wenn  Veranstalter keinen Reifendienst zur Verfügung stellen. Mir ist aber auch  klar, dass niemand Interesse daran haben kann, für einen einzigen  verkauften Satz Reifen die Montiermaschine samt einem Monteur  bereitzustellen und evtl. sogar zu bezahlen. Aus eigener Erfahrung kann  ich Euch sagen, dass es beim S.T.E.I.L. immer faire Preise für die Reifen  gibt, die einem sogar noch bis zur Rennstrecke mitgebracht werden.  Damit uns allen auch in Zukunft ein solcher Service zur Verfügung  gestellt werden kann wäre ich froh darüber wenn ausser mir auch andere  ihre Reifen bei Günter bestellen würden. Super interessant und traurig  fand ich es, dass bei meiner Abreise mehr als 5 abgefahrene O-Ringe an  der Mülltonne abgestellt wurden welche der Veranstalter zwar nicht  verkaufen dafür aber entsorgen durfte.  Geschrieben von Ingo Schmitt 
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HOTLINE 0172 / 66 18 513
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TERMINE 2017   Saisoneröffnung    Circuit Pole Mecaniqe ALES 29 - 30 - 31. März  2016 430,00 € Strecke                  Anmelden   Training wird durchgeführt von MotoTeam GmbH  Frühjahrstraining    Automotodrom Grobnik / Rijeka 06 - 07 - 08. Juni  2017 330,00 € Strecke                     Saisoneröffnung    Circuit Pole Mecaniqe ALES 18 - 19 - 20. April  2017 430,00 € Strecke                     Training wird durchgeführt von MotoTeam GmbH   3 x Kurventraining XXL   Circuit de Chambley 17-18-19. Mai 2017 15 - 16. Juni 201716 - 17. September 2017 Strecke                ab 300,00 €    Training wird durchgeführt von MotoTeam GmbH   Sommerhitze ?    Circuit de  Chenevieres 18 - 19. August 2017 330,00 € Strecke                     Saisonabschluß    Circuit du VAR Le Luc 03 - 04 - 05. Oktober  2017 330,00 € Strecke